Referenzen
Das OPINIO Forschungsinstitut vereint profunde Kenntnisse des Gesundheitsmarktes mit der Kompetenz zur operativen Umsetzung von Projekten durch ein breites Wissens- und Qualifikationsspektrum, mehrjährige Erfahrung in der Beratungspraxis und zahlreiche Referenzprojekte.
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Publikationen / Literaturempfehlungen
Social Profit – Sozial & Wirtschaftlich. Wirksam.
Die Kennziffer Social Profit wurde ausgehend von einer primär haushaltsorientierten Betrachtungsweise entwickelt. Welche künftigen Einnahmen staatlichen Institutionen aus sozialen Dienstleistungen erwachsen und welche Einspareffekte für öffentliche Haushalte sich aus diesen ergeben, ist durch Social Profit beantwortbar.
Im Mittelpunkt der Betrachtungen von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Peter Eichhorn von der Universität Mannheim, der Kienbaum Management Consultants GmbH und der Treberhilfe Berlin stehen der Eingliederungserfolg, wie die Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis und die Vermeidung von Obdachlosigkeit oder Haft durch die Maßnahmen des sozialen Dienstleistungsträgers. Der Social Profit bildet die Erfolgsträchtigkeit der sozial-integrativen Maßnahmen in Relation zum Mitteleinsatz ab. Mit dieser Kennzahl kann der soziale Nutzen entsprechender Einrichtungen monetär und damit vergleichbar dargestellt werden.
Langfristig soll der Social Profit als aussagekräftige Kennziffer ein Benchmark bei der Beurteilung des nachhaltigen Erfolgs solcher Unternehmen und Einrichtungen ermöglichen. Auf diese Weise erhalten nicht nur Politiker eine Entscheidungsgrundlage bei der Bewertung von Angeboten und Organisationen der Wohlfahrtspflege, sondern auch die sozialen Dienstleister selbst verfügen über valide Daten hinsichtlich der Effizienz ihrer Maßnahmen. Die Angebote können so gegebenenfalls im Interesse der Hilfebedürftigen weiter optimiert werden.
Publikation bestellbar unter:
www.treberhilfe.de
www.social-profit.de
Betrifft Krankenhausmanagement: Mitarbeiterbindung, Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Risikosteuerung; Peter Eichhorn, Peter Friedrich (Hrsg.)
Das Management eines Krankenhauses ist durch unzählige Reformen und Veränderungen des Gesundheitswesens zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags in einer Gesundheitseinrichtung geworden.
Gesundheit stellt für Menschen verstärkt ein Konsumgut dar – die Patienten wählen den Leistungserbringer immer bewusster aus. Dieser Trend sowie aktuelle Herausforderungen verlangen nach einer höheren Wirtschaftlichkeit als auch nach einer gesteigerten Leistungsfähigkeit um langfristig am Markt bestehen zu können.
Aus diesem Grund beschäftigen sich die Autoren Sonja Gramlich, Stefan Ingerfurth, Mirjam Pföhler und Andrea Schlotthauer in ihren Beiträgen detailliert mit aktuellen Schwerpunkten des Krankenhausmanagements: Mitarbeiterbindung, Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Risikostreuung. Instrumente, welche die konkurrierenden Ziele der Kostenreduktion und Qualitätssteigerung in Einklang bringen.
Das Sammelwerk richtet sich somit an Entscheidungsträger und Berater im Gesundheitswesen sowie an Akademiker die sich mit Fragen der Gesundheitsökonomie bzw. des Gesundheitsmanagements beschäftigen.
Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft, Bd. 207
2007, 516 S., ISBN 978-3-8305-1382-7
Strategisches Personalbindungsmanagement im Krankenhaus – Theoretisch und empirisch gestützte Gestaltungsempfehlungen zur Verringerung der Fluktuation kompetenter Mitarbeiter; Joachim Merk
Für das Dienstleistungsunternehmen Krankenhaus bilden Mitarbeiter erwiesenermaßen das wichtigste Kapital. Nicht nur die Leistungsqualität, sondern auch die Wirtschaftlichkeit des Klinikbetriebs hängen in erster Linie vom Personal ab. Der Wandel hin zu einer verstärkten Mitarbeiterorientierung ist eine logische Konsequenz: Fachlich kompetente, effizient arbeitende, patientenorientierte, motivierte und zufriedene Mitarbeiter tragen in hohem Maße zur Wettbewerbsfähigkeit und zum Unternehmenserfolg bei. Diese Tatsachen und Faktoren wie beispielsweise der bestehende Pflegenotstand und Ärztemangel führen zu einer wachsenden Bedeutung eines strategischen Personalbindungsmanagements im Krankenhaussektor.
Der Autor widmet sich unter anderem den folgenden Fragestellungen: Vor welchen besonderen Herausforderungen steht das Personalbindungsmanagement im Krankenhaus und welche Anforderungen muss es erfüllen? Welche Determinanten beeinflussen die Personalbindung und wie stark ist ihre jeweilige Wirkung? Welche krankenhausspezifischen Gestaltungsempfehlungen lassen sich aus der Perspektive der Mitarbeiter und der Krankenhausleitung ableiten und erfüllen die Anforderungen an ein strategisches Personalbindungsmanagement?
Durch eine Reihe breit angelegter empirischer Studien sowie unter Rückgriff auf den Human Resource Management-Ansatz der Michigan Business School beantwortet der Autor diese Fragen und leitet entsprechende Maßnahmen im Sinne eines strategischen Personalbindungsmanagements ab.
Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft, Bd. 208
2008, 343 S., ISBN 978-3-8305-1518-0
Gestaltungsoptionen von Krankenkassen bei staatlichen Systemvorgaben; Anke Reile
Demographische Entwicklung, medizinisch-technischer Fortschritt, Zweiklassenmedizin, Beitragssatzsteigerung – die Liste der Begriffe, die zum Standardvokabular der ungezählten Diskussionen über die Reformierung des staatlich organisierten Gesundheitssystems zählen, scheint endlos. Symptomatisch für die aktuellen Auseinandersetzungen mit gesundheitspolitischen Fragestellungen ist dabei das Fehlen von betriebswirtschaftlichen Argumentationslinien. Vielmehr stützen sich die insbesondere durch die bestehende Finanzierungslücke forcierten Reformdiskussionen vor allem auf volkswirtschaftliche und sozialpolitische Argumente. Als Konsequenz bleibt das unternehmerische Handeln gesetzlicher Krankenversicherer weitestgehend im Verborgenen. Wie lässt sich aber dieser Zustand mit der Tatsache vereinbaren, dass es sich hierbei um die Hauptfinanzierungsträger unseres Gesundheitssystems handelt? Die Arbeit macht sich daher zur Aufgabe, einen ersten Schritt zur Schließung dieser Erkenntnislücke zu leisten. Hierzu soll eine Strukturierung des Forschungsfeldes und eine Aufnahme des Status-quo bezüglich des Agierens der Krankenkassen beitragen. Im Blickpunkt stehen dabei der Beitragssatz und das Leistungsangebot als den Wettbewerb dominierende Parameter.
Das Buch richtet sich an Akademiker, die sich mit Fragen der Gesundheitsökonomie bzw. des Gesundheitsmanagement beschäftigen. Daneben zählen zu den Adressaten auch reformpolitisch involvierte oder interessierte Personenkreise sowie die Entscheidungsträger der Krankenkassen. Das Lesen der erarbeiteten Inhalte vermittelt verbesserte Kenntnisse über die Marktsituation sowie die Positionierung einzelner Anbieter und schafft somit die Voraussetzungen für eine aktiv gestaltbare zukünftige Politik der optimalen Nutzung gewährter unternehmerischer Freiräume.
Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft, Bd. 199
2007, 245 S., ISBN 3-8305-1379-8
Mezzanine-Märkte in der Krankenversicherung: Ein Zugang zu innovativen Gesundheitsleistungen; Christian Dierks, Stefan Felder, Jürgen Wasem
Mezzanine-Märkte sind Versicherungsmärkte für medizinische Leistungen und Produkte, deren Kosten aufgrund einer Kosten-Nutzen-Bewertung künftig nicht oder nur teilweise von der gesetzlichen Basiskrankenversicherung übernommen werden.
Die Autoren schlagen vor, diese Märkte auch für die gesetzliche Krankenversicherung über Satzungsleistungen, Wahltarife und Zusatzversicherungen zu erschließen. Sie schildern in ihrem Beitrag die zu erwartenden Entwicklungen in der Krankenversicherung, die eine Differenzierung zwischen gesetzlicher Basis- und privater Zusatzversicherung notwendig machen. Dazwischen werden Mezzanine-Märkte entstehen, die Elemente von gesetzlicher und privater Krankenversicherung kombinieren.
Abschließend unterbreiten sie eine Gesetzesformulierung, die das vorgeschlagene Konzept in das bestehende System der deutschen Krankenversicherung integriert.
2010, 86 S., ISBN 978-3-8329-5231-0
