Mitarbeiterbefragung im Gesundheitswesen

Seit einigen Jahren wird auch im Gesundheitswesen in die Steigerung der Markt- und Kundenorientierung viel Energie investiert. Die Kundenzufriedenheitsforschung gewinnt dabei mehr und mehr an Bedeutung. Eine bedeutende Rolle kommt der Mitarbeiterorientierung zu, die heute sogar als der entscheidende Faktor für den Unternehmenserfolg gesehen wird. Zudem gilt sie als das wesentliche Merkmal aller Qualitätsmanagementmodelle weltweit.

Mitarbeiterbefragungen gehören ebenso wie Patientenbefragungen zur Kernkompetenz des OPINIO Forschungsinstituts. Unser Wissen und unsere Erfahrungen sind hier äußerst umfangreich. Zudem ist für uns eine Befragung mehr als eine Umfrage – sie ist ein umfassendes Projekt im Rahmen des Improvement-Managements.

Dies gelingt nur, wenn die Mitarbeiterbefragung von Anfang an professionell geplant, kommuniziert und strategisch eingebunden wird. Die von OPINIO gelieferten Benchmarking-Daten (Vergleichswerte von mehr als 30 anderen von uns befragten Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland) ermöglichen unseren Kunden eine präzise Einschätzung der eigenen Position im Wettbewerbsumfeld.

Das Spektrum unserer Leistungen reicht von der Konzeption einer Mitarbeiterbefragung und der Entwicklung des Fragebogens – über den Pre-Test und die eigentliche Durchführung – bis hin zur Ergebnispräsentation oder zu abteilungsspezifischen Workshops in denen intensiv, systematisch und objektiv auf die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung eingegangen werden kann. Erste Handlungsmaßnahmen können abgeleitet werden, gemäß dem Motto: „Feedback von unten nach oben“. Um Wirkungen von Veränderungsmaßnahmen über die Zeit messen zu können (Intertemporalvergleiche), ist es wichtig, Befragungen in einem regelmäßigen Rhythmus zu wiederholen.

OPINIO:

  • unterstützt Sie durch professionelle Planung und Umsetzung Ihrer Mitarbeiterbefragung,
  • minimiert die Ängste Ihrer Mitarbeiter vor Anonymitätsverlust,
  • unterstützt Sie bei Ihrer KTQ- bzw. DIN EN ISO-Zertifizierung durch eine den Anforderungen entsprechende Datenerhebung,
  • steigert die Bereitschaft der Mitarbeiter an der Befragung teilzunehmen,
  • erhöht die Akzeptanz der Mitarbeiter hinsichtlich der Analyseergebnisse,
  • fördert die Zusammenarbeit mit Betriebsräten,
  • vermittelt bei bereichs- und berufsgruppenspezifischen Problemfeldern,
  • schont Ihre internen Ressourcen,
  • ermöglicht planbare Kosten und
  • gewährleistet ein hohes Maß an Professionalität.

Die Fokusgruppenbefragung als Spezialfall der Mitarbeiterbefragung

Eine der populärsten und am häufigsten eingesetzten Methoden qualitativer Marktforschung ist das Instrument der Fokusgruppe. Es handelt sich dabei um eine Forschungsmethode, bei der Diskussionsgruppen, die anhand bestimmter Kriterien zusammengestellt werden, durch einen Informationsinput zur Diskussion über ein bestimmtes Thema angeregt und durch einen Moderator betreut werden. Fokusgruppen stellen überall dort einen geeigneten Ansatz dar, wo es darum geht, einen tiefgehenden und umfangreichen Einblick in die Belange der Mitarbeiter zu erhalten, Verhalten begründende Motivationen kennenzulernen oder bestehende Mitarbeiterprobleme zu entdecken. Die Stärken der Fokusgruppenbefragung liegen in einer hohen Flexibilität sowohl in Bezug auf Inhalte, Zweck und Teilnehmer sowie in einer höheren Informationsgewinnung durch gegenseitigen Austausch. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit den ausgewählten Gesprächsthemen entstehen dynamische Prozesse, die sowohl zur Ermittlung als auch zur Vermittlung genutzt werden können.

Exemplarischer Ablauf einer Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragung - exemplarischer Ablauf
  • Vereinbarung der Kooperation
  • Erstellung eines Projektablaufplans
  • Vorstellung des standardisierten Fragebogens
  • Abstimmung mit dem Betriebsrat
  • Fragebogenanpassung inklusive Pretest (falls relevant)
  • Information aller Mitarbeiter
  • Durchführung der Befragung
  • Auswertung der Daten
  • Identifikation von Stärken und Schwächen
  • Präsentation der Ergebnisse in der jeweiligen Einrichtung
  • Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen